Es
ist alles eine Sache der Motivwahl. Hier ist ein Beispiel einer
Hinterglasmalerei mit Fensterfarben - ja auch das geht. Und es sieht mit wenigen Tricks auch noch recht cool aus. Der Vorteil dieser Technik ist, das man nicht gleich erkennt, wie es eigentlich gemacht ist.




Zuerst
braucht man natuerlich eine Vorlage für die Kontur. Man sollte sich nur nicht zu sehr in den Details verlieren beim Entwerfen der Kontur. Manchmal ist weniger mehr. Eine schoen geschwungene Kontur mit gleichbleibender Dicke ist das erklaerte Ziel. Wenn man soweit ist kann es nun losgehen.




Man
uebertraegt die Skizze mit der Konturenfarbe auf die Rückseite der Glasscheibe. Konturenfarben gibt es übrigens in vielen verschiedenen Farbrichtungen. Es sollte schon eine ungefähre Vorstellung von den zu verwendeten Farben vorhanden sein oder sich spätestens jetzt einen Plan zurechtlegen wo welche Farbe zum Einsatz kommt. Dafuer kann man gut Buntstifte zu Hilfe nehmen.



Alles
muss man spiegelverkehrt auftragen. Bei Schriftzuegen ist das natuerlich besonders wichtig. Zusaetzlich ist die Reihenfolge der Vorgehensweise umgekehrt. Erst kommt die Schrift, spaeter dann kommt der Untergrund. Malt man zum Beispiel Augen, dann kommen zuerst die Pupillen und dann die Iris.



Wenn
dann die Kontur angetrocknet ist, kann man beginnen die Freiraeume mit Farbe zu fuellen. Großzuegig aufgetragene Fensterfarbe verhilft einem spaeter zu einem besseren Katzenaugeneffekt durch die nacher unterschiedlich anliegende Folie.



Man
kann zum Beispiel selbstklebende Metallfolie in Form von Streben mit verarbeiten. Oder man ver
wendet zusaetzlich verschiedene Arten von Acrylfarben und Maltechniken. Die klassische Hinterglasmalerei kann man natuerlich auch mit einfliesen lassen.



Zum
reflektieren bekommt man das Ganze in dem wir von hinten die Bereiche, die mit Windows Color ausgefuellt sind mit Folie abdecken. In die noch weiche Farbe kann man gut die Folie mit moeglichst grober Struktur eindruecken. Am besten eignet sich eine silberne oder goldene Geschenkfolie.



An
den Konturen, wo die Fensterfarbe aufhoert sollte auch die Folie sauber aufhoeren. Die freien Flaechen, wo uebrigbleiben, werden nun mit satt deckender Hintergrundfarbe aufgefuellt. Den Rahmen drum rum und fertig ist das Bild.